USA: DOT vergibt 1,73 Mrd. $ BUILD-Grants für Straßen, Brücken und Häfen

Mein Kommentar (Arnulf Christa): 1,73 Milliarden Dollar für Infrastruktur in den USA bedeuten für deutsche und europäische Baukonzerne klare Signale: Der amerikanische Markt bleibt eine Wachstumschance, wenn man dort präsent ist. Die Nachfrage übersteigt das Angebot um das Zehnfache – wer jetzt nicht in den USA tätig ist, verliert Marktanteile an international agierende Konkurrenten.

Das US-Verkehrsministerium (DOT) hat 1,73 Mrd. $ in BUILD-Grants für 2026 vergeben, davon 1,3 Mrd. $ (77%) für Straßen und Brücken. Zu den bedeutendsten Projekten gehören 24 Mio. $ für die Interstate-94-Modernisierung in North Dakota und der Neubau von 10 Meilen hochmoderner Fahrbahn-Schutzplanken. Zusätzlich wurden 169,9 Mio. $ für die Verbesserung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des öffentlichen Nahverkehrs bereitgestellt, während 136,8 Mio. $ in die Hafeninfrastruktur fließen.

Der Vergabezyklus erhielt fast 1.200 förderberechtigte Anträge mit einem Gesamtvolumen von über 14,5 Mrd. $, was den massiven Investitionsstau in der amerikanischen Infrastruktur unterstreicht. Die Mittel stammen aus dem Bipartisan Infrastructure Law (IIJA) und treiben die großflächige Modernisierung von Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur voran.

Für deutsche Ingenieurbüros und Baufirmen mit US-Geschäftstätigkeit signalisiert dies anhaltende staatliche Investitionsbereitschaft in kapitalintensive Verkehrsprojekte und eröffnet Nachfrage nach Design-, Planungs- und Bauleistungen über mehrere Infrastrukturkategorien hinweg.

Quelle: Construction Dive

📷 Photo by Alex Kovshovik on Pexels

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