Mein Kommentar (Arnulf Christa): Modulare Bauweise soll in wenigen Jahren auf ein Fünftel Marktanteil steigen. Das wäre eine gewaltige Veränderung. Bauunternehmen würden gut daran tun, sich darauf einzustellen.
Modulares Bauen wird bis 2030 voraussichtlich eine erhebliche Marktdurchdringung erreichen, mit Prognosen, die einen Anstieg von derzeit 6-8 Prozent auf 15-20 Prozent des Gesamtbauvolumens andeuten. Diese Entwicklung spiegelt zunehmende Branchenreife und wachsende Anerkennung der Vorteile der Vorfertigung bei Kostensenkung und Terminbeschleunigung wider.
Analysen aus der Juli/August-Ausgabe 2026 von Modular Advantage zeigen, dass modulares Bauen zwar kein Universallösung für Wohnaffordabilitätsprobleme darstellt, aber Kosten und Lieferzeiten erheblich reduzieren kann, wenn Finanzierungs- und Regulierungsrahmen mit den Realitäten der Vorfertigung abgestimmt sind. Die Publikation dokumentiert Fabrikoperationen bei Fero International und bietet Vorschau auf die World of Modular Europe-Konferenz, was die Branchendynamik unterstreicht.
Baugenehmigungsprozesse und Genehmigungsverfahren haben sich als kritische Fokusgebiete herauskristallisiert. Damit modulares Bauen sein volles Potenzial entfalten kann, benötigen alle Beteiligten klare, konsistente und vorhersehbare Prüf- und Genehmigungsverfahren. Regulatorische Harmonisierung und Transparenz in Genehmigungsabläufen sind entscheidend, um Produktivitätsgewinne freizulegen und Herstellern zu ermöglichen, Produktionsplanung und Ablaufplanung zu optimieren.
Quelle: PBC Today / Modular Advantage
